Serie: 4blocks

Authentizität made in Germany. Nach knapp zwei Wochen habe ich alle 6 Folgen der ersten Staffel geschaut. Ich habe mir bewusst etwas Zeit gelassen, denn in den knapp 60 Minuten passiert so viel, dass ich es erst mal verdauen musste.

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Serie: The Terrror

Eins meiner Lieblingsthemen in Büchern ist die Seefahrt des achtzehnten Jahrhunderts. Damals drehte sich viel um den Walfang, da das Fett der Wale als Öl quasi für alles Diente was zu der Zeit gebraucht wurde. Der Walfang fand viel in nördlichen Gewässern und um den Nordpol herum statt.

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Spiel: Darksouls

Es gibt einen Grund warum ich so lange nichts geschrieben habe. Ja, genau, Dark…, nein Quatch! Das ist nicht der Grund. Aber es ist der Grund warum ich mal wieder etwas schreibe.

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Film: Warcraft The Beginning

Zu den Spielen: Ich habe Warcraft I,II und III geSpielt und für knapp 2 Jahre recht intensiv World of Warcraft. Was ich an den Spielen am aller meisten gemocht habe war das liebevolle Charakterdesign, den unverwechselbaren Charme und das Miteinander. Ich werde nie die ersten Momente vergessen in denen die Server in Deutschland starteten und ich mit Freunden gemeinsam Azaroth erkundete. Wenn ich heute die alten Screenshots betrachte auf denen unserer Charaktere vor gelegten Bossen posieren oder miteinander in einer der vielen Städte rumhängen erfüllt es mich mit mindestens der selben Freude mit der ich alte Urlaubsbilder anschaue. Ich vergleiche das Spielerlebnis noch heute gerne mit einem Urlaub, denn genau wie dort habe ich Dinge gesehen, die es so vorher noch nicht gab und Dinge (wenn auch digital) getan, die ich vorher nicht getan hatte. Ich habe Leute kennen gelernt und mit Ihnen gemeinsam eine tolle Zeit verbracht.

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Film: The Visit

Hand aufs Herz! Wer von euch hat sich als Kind mit Freunden oder Verwandten nicht gerne Gruselgeschichten erzählt oder war als Privatdetektiv tätig um die “offensichtlichen” Leichen im Keller der Nachbarn zu suchen? Man hat sich gegenseitig fantasievoll hochgeschaukelt, machte Mutproben und hatte ein Heidenspaß.

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Film: Victoria

Es ist einige Zeit vergangen seitdem ich etwas geschrieben habe. Das liegt zum einen an mangelnder Zeit aber auch daran, dass mich schon lange nichts mehr so vom Hocker gehauen hat, dass ich den Drang verspürte darüber schreiben zu müssen.

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Spiel: Resindent Evil HD

“Lass uns doch zusammen das HD Remake von Resident Evil Spielen.” So begann die Geschichte einer epischen CouchCoop Odyssee durch die berühmte Villa am Rande von Raccoon City. Ja, wir haben uns wieder in die Hosen gemacht und sind erschrocken. Und ja, Resident Evil hat uns wieder in seinen Bann gezogen wie damals, irgendwann Mitte der 90er. Woran das liegt? Klar, das Remake sieht fantastisch aus, aber schnell zeigt Resident Evil was es schon damals zu einem einmaligen Erlebnis gemacht hat: Eine perfekt auf Überlebenshorror ausbalancierte Spielemechanik, sowie eine perfekt aufeinander abgestimmte Inzinierung von Kamera, Soundeffekten und Musik.

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Spiel: Evoland

Wahrhaft eine schöne Zeitreise. Und zwar durch die schönste Zeit der Action RPGs. Es waren die 90er in denen ich die ersten Kontakte mit (Action-)RollenSpielen machen durfte. Begleitet haben mich die Spiele bis heute. Eine tolle Zeit!

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Film: Pixels

“Nerds küssen besser!” ist wohl eine der Kernaussagen in Adam Sandlers neuem “Pixels” Streifen. Was sich vielleicht erstmal verdammt peinlich liest ist gar nicht so schlimm, denn der Film hat noch mehr zu bieten.

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Film: Baymax

Ich mag nicht alle Disney- oder AnimationsFilme, aber viele. Denn meistens schafft es die Traumfabrik so wunderbar sich wie ein Kind zu fühlen. Die Filme bringen uns zum Lachen oder sogar zum Weinen und versetzen uns wieder ein wenig zurück in die Kindheit.

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Spiel: Lifeline

Den ganzen Tag vibriert das Smartphone. Wir werden im Stundentakt oder gar minütlich mit News, Nachrichten aus sozialen Netzwerken und Textnachrichten von Freunden, Familie und Bekannten versorgt. Aber was wenn sich auf einmal jemand unbekanntes Meldet. BeiSpielsweise ein auf einem unbekannten Planeten gestrandeter Astronaut…. Würdest du ihm helfen? Was würdest du Ihm raten?

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Hotline Miami

Es ist 20 Uhr an einem Freitag Abend und ich habe endlich mal wieder Zeit für ein Spiel aus meiner Liste des ungeSpielten Pflichtprogrammes:

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Film: Locke

Ivan Locke sitzt in seinem Auto und telefoniert, denn er hat eine Entscheidung getroffen.

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Kingsman: The Secret Service

“Stehen Sie auf GeheimagentenFilme Mr DeVille?” Fuck ja! “Desto abstruser die Verschwörung, desto besser?” Ja man!
An einem verregneten Feiertag, an dem wir uns entschlossen haben keine 200 km auf uns zu nehmen um Freunde oder Familie zu treffen, sind wir wenigstens mal wieder ins Kino gegangen. Ein Glück: “Kingsman” lief noch. Also rein in den Streifen. Ich erwartete eine Parodie von all den Bonds, Bourns und Mission Impossibles dieser Welt. Erwartung erfüllt. An manchen Stellen sichtlich inspiriert von einem Tarantino oder Rodriguez, vermag der Film es, Spannung, Unterhaltung und Witz gleichermaßen zu erzeugen. Ich glaube ja fast, dass minimum die Hälfte des Publikums im Kino nicht gewusst hat, auf was sie sich einlässt, geschweige denn während dem Film wahrgenommen hat, dass es sich hierbei um eine Parodie handelt. Für mich, jemand der mit den Avengers, den Expendables und so manch anderem Actionkracher nicht so viel anfangen kann war der Film ein riesen Spaß. Denn gerade zu meisterlich gelingt die Kunst einen Film zu machen der sich zwischen einem ach so ernsten 007 und einem viel zu albernen Austin Powers wiederfindet, dem Arthouse gerecht wird und trotzdem für die Mehrzahl der Kinogänger ansprechend erscheint. Sehr wahrscheinlich wird es viele Kinogänger geben, die mit dem Streifen nichts anfangen können. Vielleicht aber auch welche wie mich, die eine Menge Spaß mit dem Film haben.

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Film: Watchmen

“Eine Bessere Welt?!” Was ein Brett von ComicverFilmung! Aufgepasst Marvel: so gehts!

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Spiel: Card Crawl (iOS)

“Ok, eins geht noch!” - “Das muss doch noch besser gehen!” - “Was hab ich jetzt schon wieder falsch gemacht?” - “Verflixt und zugenäht!”

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Film: The Place Beyond the Pines

Hmmm. Der Abspann flimmert über den Schirm und ich weiss nicht so recht, was ich davon halten soll. Unterhalten hat der Film. Auch weil er recht undurchsichtig war. Ich wusste nie so recht worauf alles noch hinaus läuft aber so richtig eingeschlagen hat er jetzt auch nicht.

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Spiel: Sherlock Holmes - Crimes and Punishments

Es ist schon eine weile her. Es war Winter, Wochenende und es hat geregnet als ich mir, angefixt vom “insertmoin” Podcast, meinen Trenchcoat übergeworfen habe, um mich durch den stürmischen Abend zu kämpfen. An diesem Abend habe ich “Crimes and Punishments” gekauft um es mir anschließend mit meiner Freundin vorm Fernseher gemütlich zu machen und als Sherlock Holmes und Dr. Watsen mysteriöse Kriminalfälle zu lösen.

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Spiel: Zelda allgemein

“Schließe deine Augen und entspanne dich” sagte die Fee, als ein kleiner Junge mit 11 Jahren überglücklich und zu Tränen gerührt mit dem Gameboy in der Hand neben dem Weihnachtsbaum sitzend die Augen schloss. Das war ich.

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Spiel: The last of us

Zombieapokalypsen gibt es wie Sand am Meer, dennoch werde ich nicht satt. Wie ein Zombie greife ich zur nächsten Plastikschachtel dessen Inhalt aus Chaos, Gewalt, Zerstörung und Angst bestehen wird. Die Welt wird sich erneut in einen ZombieSpielplatz verwandeln und ich bin mittendrin. Es ist fabelhaft! Noch nie sah das Chaos so schön aus. Noch nie habe ich mich den Charakteren so nah gefühlt. Und zum Schluss? Hätte ich genauso gehandelt!

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Film: Helden des Polarkreises

“Wenn du mir nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden eine Digibox besorgst mache ich mit dir Schluss!” - Die Ansage an einem Freitagabend geäußert, ist schon mal ein solider Ausgangspunkt für eine Teenie-Komödie. Entspränge sie einem Hollywoodstreifen würden sich die Ereignisse überschlagen, die Situationen nach einander immer rasanter ins unendlich Abstruse steigern, bis sie an Unglaubwürdigkeit nicht mehr zu übertreffen wären. Zeit, die einzelnen Situationen zu genießen oder herzhaft zu lachen wäre knapp und es wäre wieder eine typische Komödie aus Hollywood. Aber nicht hier.

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Spiel: The Banner Saga

“Die Götter sind Tot und die Sonne hat beschlossen dem Mond nicht mehr zu weichen.” Aber Hey: Die Karawane zieht weiter, der Varl der hält durch, ja der Varl der hält durch… Der Vers ging mir einige Male durch den Kopf während ich mit dem Tablet vor dem Gesicht beobachtet habe wie mein Clan durch die schneebehangenen Berge zieht. Ich sah wie mein Clan wuchs und mit ihm mein Verantwortung. Ich sah wie das Banner meiner Sippschaft immer länger wurde. Ich war ihr Oberhaupt, traf Entscheidungen und führte Sie in die Schlacht um manchmal fassungslos und manchmal stolz die Konsequenzen meiner Entscheidungen zu tragen. Zugegeben ziemlich unvorbereitet reingeworfen in eine nordische Welt voller toter(?) Götter und Mythen lernte ich nach und nach viele Charaktere kennen, ich empfand Sympathie und Abneigung, ich wurde verraten und enttäuscht. Und ich hatte eine Menge Spaß dabei! Ich liebe den Stil der RollenSpiele aus vergangenen Tagen, lese gerne Geschichten und schaue mir gern schöne Zeichnungen an. All das wird mir hier geboten. Hinzu kommt noch eine sehr gelungene Musikalische Untermalung die jedes Mal mein Herz begeisterte wenn die Carawane an Göttersteinen vorbei kam und am Lagerfeuer rastete. Was ich nicht mag sind Entscheidungen bei denen ich nicht alle “für” und “wieder” Argumente abwägen kann geschweige denn deren weitreichende Konsequenzen erahnen. Aber was solls, es ist ein Spiel und so habe ich mich sogar daran gewöhnt. Und es letztlich sogar genossen. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass George R.R. Martin (Game of Thrones) von moderner Fiction gelangweilt sei weil sie so berechenbar ist. Es sterben keine tragenden Charaktere und das sei unrealistisch. Banner Saga hält es genauso wie der gute George und macht das genaue gegenteil. Während den strategischen Kämpfen sterben keine Helden dauerhaft aber vielleicht durch die Entscheidung die Ihr in Dialogen treffen werdet wenn es BeiSpielsweise darum geht Wegelagerer zu bezahlen oder gegen sie zu kämpfen. Und wenn Ihr Pech habt trifft es genau jenen Charakter den Ihr gerade trotz knapper Ressourcen aufgelevelt habt. Aber das ist nicht schlimm, denn: Die Karawane zieht weiter der Varl der hält durch, ja der Varl der….

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Spiel - McPixel (Lundum Dare Version)

Hihihi, wie in den guten alten Tagen. Als Point and Click Adventure noch aus Pixel, Scharm, Schirm und Melone bestanden. :-D Ziel des kleinen BrowserSpieles ist es in einer beliebigen Situation mit der vorhandenen Kulisse dafür zu sorgen, daß die Bombe nicht hoch geht! Das ganze an sechs skurrilen Schauplätzen. Enstanden ist das feine kleine Spiel im Rahmen des Ludum Dare Wettbewerbes. Wer alle 6 Level mit Gold abgeschlossen und immernoch Lust auf mehr hat dem steht eine längere Version des Spiels für Android und iOS oder den PC zur Verfügung.

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Spiel - Call of Duty Ghosts (Kampagne)

Ich habe bombastisch inszenierte Action erwartet. Zum mitSpielen mit allem drum und dran. Zusätzlich einen guten Shooter. Ok, ersteres habe ich definitiv erhalten. Letzteres? Naja. Seit Quake 3 Arena aus der Mode gekommen ist und ich zum Zocken ins heimische Wohnzimmer umgezogen bin um anstelle von WASD und Maus einen “Controller” in der Hand halte kann ich nicht gerade von mir behaupten das ich ein Profikiller bin. Eher der „Casualgamer“ was Shooter angeht. Ab und an habe ich jedoch Lust mich durch ein virtuelles Schlachtfeld zu ballern. Außerdem sollte das Ganze in diesem Fall relativ gradlinig ablaufen. Mit cooler Story und top Inszenierung. Alles Gründe zu dem König des Genre zu greifen. Also rein mit der Disc und abfahrt! Genau so lief es dann auch ab. Ich habe mir knapp 5 Abende Zeit gelassen. Daher war der Trip recht kurzweilig und durchaus unterhaltsam. Mit abwechslungsreichen Schauplätzen und geiler Action, besonders wenn ich ans All und die Unterwasserkampagne denke welche ich schon bei Super Mario Land auf dem GameBoy gemocht habe. Doch sogar mich als „Casualgamer“ haben die gescripteten Szenen, die ich fast alle einmal wiederholen musste genervt und aus dem Spielfluss gerissen. Die Zeitlupenballerei war ebenfalls sehr unnötig deren Ziel es in meinen Augen einzig und allein war unausgewogenes Gameplay wett zu machen oder auch dem langsamsten Spieler ein Glücksgefühl zu bescheren. Diese blieben übrigens weitestgehend aus.

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Film - Argo

So nach und nach arbeite ich mich durch meine Liste von Filmen die ich unbedingt gesehen haben will, für die aber bisher irgendwie keine Zeit war. So auch Argo, den ich bereits vor der Oscarverleihung 2013 sehen wollte mich aber nicht traute weil ich immer wieder dachte es sei eine bestimmte Stimmung nötig um den Film genießen zu können.

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Spiel - A Bird Story

Einige Jahre durfte ich einen kleinen gefiederten Papagei als meinen besten Freund bezeichnen und ich bin sehr froh und glücklich darüber. Ich war immer wieder überrascht wie intelligent der kleine Racker doch war und wie intensiv eine Kommunikation durch Gesten möglich war. Als kleines Adventure verpackt, lässt mich diese Kurzgeschichte die Zeit mit Baylies im schnelldurchlauf noch einmal nachfühlen. Weniger als Spiel denn als interaktives Novell. Belebt durch bezaubernde Bilder im 16-Bit Retro-look mit schönen Hintergrundzeichnungen und untermalt von bezaubernder Musik kommt die Erzählung ohne Worte aus. So sprechen Hauptsächlich die Bilder für sich und machen die Geschichte umso schöner. Die Geschichte ist nicht neu, ich kann mir jedoch keine bessere Erzählweise vorstellen. Gerade als ich dachte, dass es zu kitschig wird musste ich laut loslachen oder es wurde sogar etwas spooky. Wie gerne hätte ich mit Baylies genauso die Welt umflogen. Mich hat das Spiel sehr bewegt als nach knapp 1 1/2 Stunden der Abspann lief.

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Spiel: Dumb Ways To Die

Was ein Spaß! Lächelnd sitze ich vor meinem Smartphone und freue mich über diese Perle. Warum? Weil es smart, vielseitig, liebevoll, unheimlich witzig und trotzdem so leichtgewichtig ist, daß ich jeder Zeit mal eine kleine Runde Spielen möchte. Vielleicht schaffe ich es ja dieses Mal den Startbildschirm um eine weitere Figur zu bereichern. Mir macht es unglaublich viel Spaß die niedlichen, tollpatschigen und lebensmüden Figuren in den fabelhaft vielseitig gestalteten Mini-Games das Leben zu Retten. Ich kann Ihnen nicht mal böse sein für Ihre Tollpatschigkeit. Denn dies alles muss wohl so sein, genau wie die skurrilen Situationen in denen sie stecken. “Don’t push the red button!” Safety first!

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Spiel: Chrono Trigger

WOW! Ich hatte ja keine Ahnung welch eine Perle ich hier für mich entdecken konnte als ich mir das heiß begeherte Nintendo DS Spiel zu eigen machte. So richtig aktiv wurde das Spiel nie in Europa vermarktet. Weder zu SNES noch zu “Playstation 1” oder “Nintendo DS” zeiten. Warum eigentlich? So ist es doch ein einziger Geniestreich der dem Dreamteam aus Square und Enix Mitarbeitern damals mit Chrono Trigger gelungen ist.

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Film: The Avengers

Oh mein Gott? Das ist also der Avengers Film den alle so toll fanden?! Ich gebe zu, ich bin sehr spät dran. Ja ich habe sogar auf die TV Ausstrahlung gewartet und ich habe mir überhaupt nichts erhofft ausser einigermaßen passabel unterhalten zu werden:

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Spiel: Zelda - A Link Between Worlds

Zelda und ich: Quasi eine Lebensgeschichte mit ganz viel Herz. Ich kann mich noch gut erinnern als ich das erste Mal die goldene Packung des GameBoy-Spiels in Händen hielt. Es war Weihnachten und ich war wohl der glücklichste Junge auf Erden. Ehrfürchtig schob ich die Kassete in den GameBoy und den On-Knopf beiseite. Das obligatorische “bling” ertönte und ich tauchte ab in eine völlig neue Welt die es zu entdecken gab um als Link meine Pflicht als Held zu erfüllen. Am Ende sollte alles nur ein Traum gewesen sein aber das war mir egal. Zelda und ich waren unzertrennlich geworden. Da ich selbst erst sehr spät andere Konsolen besitzen durfte Spielte ich die Vorgänger in den darauf folgenden Jahren erst nach. Und schließlich auch fast alles was folgte. Ich kann kein LieblingsSpiel nennen aber ich glaube “Links Awakening” für den Gameboy hat hier doch die Nase vorne. Zum Einen weil es mein erstes eigenes Zelda Spiel war und zum Anderen weil die “Handheld-Konsole” die perfekte Plattform für ein Spiel dieser Art war. Später wurde unsere Liebe teilweise auf eine harte Probe gestellt wenn ich an so manche Konsolen- oder Wii-Versionen denke. Mal zu kindlich, mal zu frickelig in der Steuerung, mal zu einfach, mal zu schwer. Aber all dies gehört glaube ich dazu, zu einem Spiel wie Zelda.

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Film: Nicht Mein Tag

Das kann ja nicht viel werden dachte ich als wir an einem Sonntag Nachmittag den Film ausgewählt hatten. Eine deutsche Produktion mit dieser Handlung und dazu noch Axel Stein. Ich wurde eines Besseren belehrt. Beginnt der Film doch eher schleppend so weiss er letztlich zu überraschen und zieht einen ganz langsam in seinen Sog. Hat man die anfänglichen 30 Minuten überwunden weicht die Skepsis lautem Gelächter gefolgt von Ausrufen wie “Unfassbar” und “Ne oder!”. Ob mit der Liebsten oder in Gesellschaft macht sich der Film im heimischen Wohnzimmer richtig gut. Was Axel Stein angeht sollte man sich frei von seinen bisherigen Rollen machen und versuchen so wenig wie möglich daran zu denken. Das fällt nicht immer leicht. Er hat es sich mit diesem Film allerdings redlich verdient, wie ich finde. Die AnSpielung an Prodigys Musikvideo “Smack My Bitch Up” ist fast noch besser als das Original. Ich muss schon wieder bis über beide Ohren grinsen wenn ich daran denke. In diesem Sinne: Kopf aus, Film rein und in gewohnter Manier von Peter Thorwarth (“Bang Boom Bang”) unterhalten lassen.

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Film: Chef

Es muss nicht immer der Hummer sein oder ein Sechsgängemenü mit 5 Sternen. Weder wenn es ums Essen geht, noch im Leben selbst. Was der hungrige Zuschauer hier vorgesetzt bekommt ist im Grunde leichte Kost für zwischendurch. Die Geschichte um einen verlassenen Vater ist nicht neu. Fast so simpel wie ein Eieromlett. Im Grunde ganz einfach, kann es mit den richtigen Zutaten zur richtigen Zeit am richtigen Ort dennoch zu etwas ganz Besonderem werden. Trotz seiner durchaus berechenbaren Handlung konnte mich der Film noch überraschen. Vergleichbar mit dem Gericht eines Sternekochs sind es die feinen Details, die Nuancen, die den Unterschied ausmachen um aus einem Braten ein Festmahl machen wie in Chef. Meine Geschmacksnerven hat es getroffen. Was mir insbesondere gefällt ist, dass mir hier kein Hollywood Standard - “Menu a la Card” für die ganze Familie serviert wird. Vielmehr habe ich das Gefühl das ich mich im aus Leidenschaft betriebenen Familienrestaurant um die Ecke niedergelassen habe statt in einer beliebigen “Hollywoodkette” ihrer Wahl. Ich denke hier hat nicht nur der Chefkoch sondern es haben vor allem alle weiteren Darsteller einen großen Teil dazu beigetragen, denen man ihre Rollen mehr als abkauft. Ich musste das ein oder andere Mal tatsächlich laut auflachen, hab mich wieder erkannt und wurde mit einem guten Gefühl zurück gelassen. Ganz nebenbei rechnet der Film noch mit den Kritikern aller kreativen Schaffensbereiche ab. Jon Favreau, welcher eigens für die Rolle einen Kochkurs in Paris besucht hat, macht gegen Schluss als Carl Casper noch eine sehr deutliche Ansage in Richtung der Kritiker. Alleine das ist es schon wert diesen Film im Zeitalter von Shitstorms und einer allzu leichtfertigen Kommentarkultur anzusehen. Kritisieren ist einfacher als Schaffen aber Herzblut und Liebe sorgen häufig für das Ergebnis des Schaffenden. Genauso wie in dem Film Chef.

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Spiel: Die Welt mal wieder mit Kinderaugen sehen!

Endlich mal wieder die Welt mit Kinderaugen sehen! Ich glaube kaum, dass ein Buch oder Film dies so gut geschafft hätte wie dieses Spiel: “Attack of the Friday Mosters”. Das Spiel hat mich mit seinen wunderschönen Illustrationen und bezaubernder Musik in die Welt eines kleinen Jungen entführt. Dieser ist erst kürzlich in ein japanisches Dorf gezogen in dem Freitags angeblich Monster ihr Unwesen treiben. Das Gameplay ist nicht mehr als eine Entdeckungsreise welche mit Sammel-Elementen und einem kleinen KartenSpiel bestickt ist. Mehr hat es aber auch nicht nötig um in die Welt zu entführen und mich dazu zu bringen dem Jungen beim auflösen der Rätsel um die Kaijus zu helfen. Ich wollte meinen DS nicht mehr aus der Hand legen und war knapp 3 Stunden bestens unterhalten. Zudem hat mich das Spiel teilweise an die eigene Kindheit erinnert: Wie ich mir mit Freunden und Cousins Geheimnisse und Mysterien vorgestellt habe und so fest daran geglaubt habe, dass sie fast, aber nur fast, wahr wurden.

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Filme: Gravity

Kino langweilt mich leider viel zu oft und überhaupt hat man alles schon erzählt und alles schon gesehen. Oder etwa doch nicht ? So lange es Filme gibt wie Gravity und Filmemacher wie Alfonso Cuaron stimmt das so nicht in Gänze. Die Handlung ist einfach und schon mehrfach erklärt, auch ist sie nichts neues. Die Darstellung jedoch schon. Ohne zu wiederholen was andere schon geschrieben haben so darf ich doch schreiben das mich die Art und Weise wie hier die Kleinigkeiten in Szene gesetzt werden und Details ihren Raum bekommen begeistert. Wie klein wir doch sind im Vergleich zum Raum der Welt, wie uns das Leben komplett aus der Bahn werfen kann wird bildlich mittels Handlung dargestellt. Wie groß die Verzweiflung, die Unsicherheit, die Angst, die Einsamkeit, die Trauer eines einzelnen Menschen sein kann aber auch die Willenskraft, der Überlebenstrieb und die Energie unmögliches zu erreichen in eben genau diesen Momenten. Genau das Spielt sich im Kern der Handlung wieder umrahmt mit fantastischen Bildern, starken Soundeffekten und toller Musik. Keine Achterbahnfahrt aber eine Reise durch die Gefühlswelt und ins All zugleich.

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Buch: Underground

Ein Thema wie es aktueller kaum sein könnte doch in dem von “Suelette Dreyfus” erschienene HackerBuch geht es keines Falls um aktuelle Hackaraktivitäten, Berichten über Anonymous oder das Hacken von VideoSpielnetzen. Genau so wenig geht es um die Enthüllungsplattform Wikileaks, auch wenn der Name “Julian Assange” auf dem Buchrücken haftet. Das aktuelle Geschehen kann man zu Hauf im Internet nach lasen. Julian Assange hat sicher einen nicht unwesentlichen Teil zum Buch beigetragen tritt jedoch lediglich als Co-Autor auf. Denn es handelt sich hierbei um eine weitere Auflage der bereits 1997 erschienen Erstauflage.

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Musik: Nine Inch Nails - Ghosts

Die letzte nächtliche Lese-Session bringt mich dazu über dieses außergewönliche Werk von Trent Reznor (NIN) zu schreiben. Ich bin Fan aller Werke von Nine Inch Nails. Und das grandioses Debut als FilmMusik Produzent (Social Network mit Atticus Ross, 1 Oscar) war für mich kürzlich Grund zum Anlass mal wieder das Projektalbum “Ghosts”, welches aus 36 Songs und 2 Cds besteht, einzulegen und anzuhören. Das Ergebnis war eine Dauerschleife in der das Album ganze 9 Stunden durchgelaufen ist ohne zu nerven. Wer NIN kennt weiss, dass hier Grundsätzlich die Musikalische Grenzen verschmelzen. Ich gehe trotzdem soweit die Musik als Industrial zu bezeichnen und wer diese Art von Musik mag ist hier sicherlich nicht falsch. Es handelt sich um größten Teils ruhige Synthesizerpassagen welche von Industrial Sounds unterbrochen werden. Hinzu kommen andeutungsweise Streicher und Klavier in gewohnt hoher Qualitä. Das ganze ist rein instrumental und hat eine sehr entspannende Wirkung. Passt meines Erachtens perfekt als BegleitMusik oder zum Lesen. Für jemanden wie mich, der Stille kaum leiden kann, dem aber das Fernsehgedudel oder Musik auf Dauer zu anstrengend sind, ist dieses Album eine Offenbarung. Die ersten paar Songs gibt es als kostenlosen Download auf der entsprechenden Homepage oder man kann sich das Album Online anhören. Es lohnt sich!

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Musik: Long Distance Calling

Hier möchte ich euch mal eine der besten Livebands vorstellen die ich jemals erlebt habe. Und damit nicht genug. Es gibt wenige Bands deren Musik ich so verschlungen habe, deren Konzerte solch intensive Erlebnisse waren und die gleichzeitig so sympathisch auf der Bühne wirken. Nachdem alle anderen Platten schon gefühlte tausend mal meinen Plattenteller schmückten, meinen MP3-Player fütterten oder meinen PC-Speaker quälten und dabei Inspiration sowie Antrieb für kreatives Schaffen waren ist nun im Februar 2011 das 3 und für mein Empfinden reifste Album “Long Distance Calling” erschienen. Ich gebe zu das dieses Album länger gebraucht hat um mich voll und ganz zu überzeugen aber seitdem lässt mich der Sound nicht mehr los.

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